Wolters Kluwer verbindet Libra und Kleos zu integrierten Legal-AI-Workflows

Alphen aan den Rijn, 19. Mai 2026 (JPD) Wolters Kluwer Legal & Regulatory hat die Integration seines Legal-AI-Workspaces Libra mit der cloudbasierten Kanzleimanagement-Software Kleos angekündigt. Die Verbindung soll juristische Arbeitsprozesse vereinheitlichen und den Übergang zwischen Recherche, Analyse und Mandatsbearbeitung erleichtern.

Integration von Legal AI und Kanzleimanagement bei Wolters Kluwer

Mit der technischen Verknüpfung beider Systeme werden KI-gestützte Funktionen, Kanzleimanagement und juristische Recherche in einer integrierten Arbeitsumgebung zusammengeführt. Nach Angaben des Unternehmens können Aufgaben künftig ohne Systemwechsel bearbeitet werden, wodurch Medienbrüche und manuelle Übertragungen reduziert werden sollen. Die Einführung ist zunächst in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Italien vorgesehen.

In Libra erzeugte Inhalte wie Rechercheergebnisse, Analysen oder Entwürfe lassen sich direkt in die Mandats- und Fallstrukturen von Kleos übernehmen. Umgekehrt ist der Zugriff auf in Kleos gespeicherte Dokumente unmittelbar aus Libra-Workflows möglich. Dadurch soll die juristische Recherche stärker in den laufenden Arbeitsprozess eingebettet werden.

Libra ist als Legal-AI-Workspace auf Recherche, Analyse und Texterstellung in einer Umgebung ausgelegt. Die KI-Funktionen sollen Entscheidungsprozesse unterstützen und dabei auf Transparenz, Governance und autorisierte Fachinhalte ausgerichtet sein. Kleos wird nach Unternehmensangaben von mehr als 30.000 Juristinnen und Juristen genutzt.

Wolters Kluwer bezeichnet die Integration als Schritt zur Reduzierung der Komplexität juristischer Arbeitsabläufe und zur engeren Verzahnung von Recherche, Fallbearbeitung und Umsetzung. Das Unternehmen ist in mehr als 180 Ländern aktiv und erzielte 2025 einen Umsatz von 6,1 Milliarden Euro.

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