
Wiesbaden, 8. Mai 2026 (JPD) Deutschlands Exporte sind im März 2026 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 0,5 Prozent auf 135,8 Milliarden Euro gestiegen. Die Importe legten im selben Zeitraum deutlich stärker um 5,1 Prozent auf 121,5 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Im Vergleich zum März 2025 erhöhten sich die Exporte um 1,9 Prozent und die Importe um 7,2 Prozent.
Der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelsüberschuss belief sich im März auf 14,3 Milliarden Euro. Im Februar hatte der Saldo noch bei 19,6 Milliarden Euro gelegen, im Vorjahresmonat bei 19,9 Milliarden Euro. Nominal, also ohne Kalender- und Saisonbereinigung, exportierte Deutschland Waren im Wert von 150,3 Milliarden Euro und importierte Waren im Wert von 130,4 Milliarden Euro. Daraus ergab sich ein Überschuss von 19,8 Milliarden Euro.
Rückgang der Exporte in die USA
Die Exporte in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union stiegen im März gegenüber Februar kalender- und saisonbereinigt um 3,4 Prozent auf 78,4 Milliarden Euro. Die Importe aus EU-Staaten nahmen um 3,0 Prozent auf 61,0 Milliarden Euro zu. Während die Ausfuhren in Staaten außerhalb der EU um 3,3 Prozent auf 57,4 Milliarden Euro sanken, erhöhten sich die Einfuhren aus diesen Ländern um 7,4 Prozent auf 60,5 Milliarden Euro.
Die Vereinigten Staaten blieben trotz rückläufiger Zahlen wichtigster Abnehmer deutscher Exporte. Die Ausfuhren dorthin gingen im Monatsvergleich um 7,9 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro zurück. Gegenüber März 2025 lagen sie um 21,4 Prozent niedriger. Nach China exportierte Deutschland Waren im Wert von 6,0 Milliarden Euro, ein Rückgang von 1,8 Prozent gegenüber Februar. Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen dagegen um 3,2 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro.
Die meisten Importe kamen erneut aus China. Von dort wurden Waren im Wert von 15,6 Milliarden Euro eingeführt, 4,9 Prozent mehr als im Vormonat. Die Importe aus den USA sanken um 3,7 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro, während die Einfuhren aus dem Vereinigten Königreich um 11,7 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro zunahmen.




