
Wiesbaden, 25. März 2026 (JPD) Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im vierten Quartal 2025 im Vorjahresvergleich um 3,0 Prozent gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Damit setzte sich der Anstieg bereits zum fünften Mal in Folge fort. Gegenüber dem dritten Quartal fiel das Plus mit 0,1 Prozent jedoch gering aus.
Im Jahresdurchschnitt 2025 erhöhten sich die Preise um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies stellt den ersten Anstieg im Jahresvergleich seit 2022 dar. In den Jahren 2023 und 2024 waren die Durchschnittspreise noch rückläufig gewesen.
Regionale Unterschiede bei Wohnimmobilienpreisen
Im Vergleich zum Vorjahresquartal verteuerten sich Wohnimmobilien in allen Regionen. Eigentumswohnungen legten in dünn besiedelten ländlichen Kreisen mit 5,4 Prozent am stärksten zu, gefolgt von kreisfreien Großstädten außerhalb der sieben größten Metropolen mit 4,8 Prozent. In den größten Städten fiel der Anstieg mit 2,1 Prozent moderater aus.
Auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern zeigten sich regionale Unterschiede. Die Preise stiegen in ländlichen Kreisen um 3,2 Prozent und in größeren Städten um 3,1 Prozent. In den Metropolen lag der Zuwachs bei 1,5 Prozent.
Im Vergleich zum Vorquartal entwickelte sich der Markt uneinheitlich. Während Eigentumswohnungen in Metropolen um 1,6 Prozent günstiger wurden, verteuerten sie sich in ländlichen Regionen um 2,6 Prozent. Ein- und Zweifamilienhäuser verbilligten sich in Städten und ländlichen Kreisen, während sie in den Metropolen um 0,9 Prozent zulegten.
Das Statistische Bundesamt korrigierte zudem den Häuserpreisindex für das dritte Quartal 2025 leicht nach unten. Der Anstieg im Vorjahresvergleich wurde von ursprünglich 3,3 Prozent auf 3,1 Prozent revidiert.




