
München, 4. März 2026 (JPD) Das Geschäftsklima in der deutschen Autoindustrie hat sich im Februar erneut aufgehellt. Der saisonbereinigte Indikator stieg auf minus 15,6 Punkte nach minus 19,1 Punkten im Januar. Während die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage deutlich besser bewerteten, trübten sich die Erwartungen für die kommenden Monate leicht ein. Nach Angaben des ifo Institut wirkt insbesondere die Nachfrage aus dem EU-Raum stabilisierend.
Elektrofahrzeuge stützen Exporterwartungen der Autoindustrie
Die Auftragsbücher füllen sich der Umfrage zufolge wieder stärker, zudem rechnen die Unternehmen mit besseren Auslandsgeschäften. Die ifo-Exporterwartungen erhöhten sich auf 10,8 Punkte nach 8,5 Punkten im Januar. Treiber bleibt die wachsende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, vor allem innerhalb der Europäischen Union.
Nach der aktuellen Bestandszählung des Kraftfahrt-Bundesamt überschritt die Zahl der in Deutschland zugelassenen batterieelektrischen Pkw zum 1. Januar 2026 erstmals die Marke von zwei Millionen Fahrzeugen. Zudem erwirtschaftete die deutsche Autoindustrie im Jahr 2025 nach Angaben der Außenhandelsstatistik mehr als 40 Milliarden Euro durch den weltweiten Export von Elektro-Pkw, ein Plus von 6,5 Prozent gegenüber 2024. Mehr als die Hälfte dieser Exporte entfiel auf EU-Staaten, insbesondere auf die Niederlande, Belgien, Frankreich und Dänemark.




