
München, 25. Februar 2026 (JPD) Die Unternehmen in Deutschland planen wieder häufiger einen Stellenabbau. Das Beschäftigungsbarometer des ifo Institut sank im Februar auf 93,1 Punkte nach 93,4 Punkten im Januar. „Die Zurückhaltung am Arbeitsmarkt nimmt wieder zu“, erklärte Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. Viele Betriebe beabsichtigten derzeit eher, Personal abzubauen, als neue Stellen zu schaffen.
Industrie treibt Stellenabbau – Baugewerbe mit Gegenbewegung
In der Industrie bleibt der Abbau von Arbeitsplätzen prägend. Nahezu alle Branchen planten eine Reduzierung ihrer Belegschaften, besonders ausgeprägt sei dies in der Automobilindustrie, die weiterhin unter erheblichem Anpassungsdruck stehe. Auch bei den Dienstleistern rutschte das Barometer wieder in den negativen Bereich. Einzelne Sparten wie IT-Dienstleister sowie Rechts- und Steuerberater suchten jedoch weiterhin verstärkt Fachkräfte.
Der Handel rechnet ebenfalls mit einem geringeren Personalbedarf. Im Baugewerbe zeigte sich hingegen eine leichte Aufhellung: Dort planen die Unternehmen, wieder etwas mehr Mitarbeiter einzustellen. Insgesamt signalisiert das ifo-Beschäftigungsbarometer eine wachsende Zurückhaltung am deutschen Arbeitsmarkt.





