Falschgeld in Deutschland 2025 deutlich zurückgegangen – Schaden sinkt um 11 %

Frankfurt am Main, 27. Februar 2026 (JPD) Die Deutsche Bundesbank hat im Jahr 2025 knapp 68.000 falsche Euro-Banknoten in Deutschland festgestellt, 6,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Der dadurch entstandene Schaden betrug 4 Millionen Euro und sank damit gegenüber 2024 um 11 Prozent. Besonders zurückgegangen ist die Zahl der Fälschungen bei 100- und 200-Euro-Scheinen, während Täter vermehrt einfache Fälschungen mittlerer Nennwerte produzierten. Rein rechnerisch entfielen acht falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner.

Rückgang bei Banknoten und Münzen

Im zweiten Halbjahr 2025 wurden rund 31.350 falsche Banknoten festgestellt, deutlich weniger als in den ersten sechs Monaten mit 36.600 Stück. Ein Großteil war leicht erkennbar, trug Aufdrucke wie „MovieMoney“ oder „Prop copy“ und wies keine Sicherheitsmerkmale auf. Auffällig war erstmals die Nachahmung von 50-Euro-Noten, während zuvor überwiegend 10- und 20-Euro-Scheine betroffen waren.

Auch bei Münzen ist ein Rückgang zu verzeichnen. Im Jahr 2025 wurden rund 128.100 Fälschungen registriert, 9,3 Prozent weniger als 2024. Über 90 Prozent betrafen 2-Euro-Münzen, gefolgt von 1-Euro- und 50-Cent-Münzen. Im zweiten Halbjahr sank die Zahl auf 59.700 Stück, nach 68.400 im ersten Halbjahr. Rechnerisch entfielen damit 15 falsche Münzen auf 10.000 Einwohner.

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