
Berlin, 23. Februar 2026 (JPD) – Deutschland bleibt trotz globaler Krisen die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Nach Berechnungen des Institut der deutschen Wirtschaft (IW) belief sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 auf rund 5.100 Milliarden US-Dollar. Damit liegt die Bundesrepublik hinter den USA mit 30.800 Milliarden Dollar und China mit 19.500 Milliarden Dollar, aber vor Japan, das mit 4.400 Milliarden Dollar den vierten Platz belegt.
Wirtschaftliche Dynamik und Herausforderungen
Sowohl Deutschland als auch Japan sehen sich langfristigen strukturellen Herausforderungen gegenüber. Globaler Protektionismus, wachsende Konkurrenz aus China sowie eine alternde Bevölkerung bremsen das Wachstum. Gleichzeitig verlieren beide Länder im Vergleich zu den USA und China an Dynamik, die von großen Binnenmärkten, technologischer Führungsrolle und Innovationen in Bereichen wie Künstlicher Intelligenz getragen wird.
Trotz der moderaten Wachstumsraten wird Deutschland nach IW-Prognosen 2026 um etwa ein Prozent zulegen, gestützt auf staatliche Investitionen und die starke industrielle Basis. Gut ausgebildete Fachkräfte und forschungsintensive Unternehmen tragen dazu bei, den dritten Platz zu sichern. Perspektivisch könnte jedoch Indien, durch starkes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum, Deutschland Ende des Jahrzehnts überholen. Ein Ausbau von Handelsbeziehungen insbesondere mit Indien eröffnet nach Einschätzung der Wirtschaftsforscher zusätzliche Absatzchancen für deutsche Unternehmen.





