
Berlin, 24. Februar 2026 (PM) – Im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer bleibt die Union mit 26 Prozent unverändert stärkste politische Kraft. Auch die SPD verharrt bei 14 Prozent. Die Grünen erreichen wie in der Vorwoche 12 Prozent, ebenso bleiben FDP (3 %) und Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW, 3 %) stabil. Die AfD verliert einen Prozentpunkt und kommt nun auf 24 Prozent. Die Linke verbessert sich um einen Punkt auf 11 Prozent. Der Anteil der sonstigen Parteien liegt bei 7 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen steigt auf 28 Prozent und liegt damit weiterhin deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2025 (17,9 %).
Bei der politischen Kompetenz liegt die Union trotz eines leichten Rückgangs weiter vorn: 17 Prozent der Bundesbürger trauen CDU und CSU am ehesten zu, die Probleme in Deutschland zu lösen (-1 %). Der AfD schreiben 12 Prozent diese Kompetenz zu. Der SPD trauen 6 Prozent politische Problemlösungskompetenz zu, den Grünen 5 Prozent. Die Linke legt hier um einen Punkt zu und erreicht ebenfalls 5 Prozent. Mehr als jeder Zweite (53 %) ist der Ansicht, dass keine Partei die Probleme im Land wirksam lösen kann.
Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Merz bleibt hoch
Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz sind weiterhin nur 23 Prozent der Bundesbürger zufrieden, 75 Prozent äußern sich unzufrieden – unverändert zur Vorwoche. Mehrheitlich zufrieden zeigen sich lediglich die Anhänger der CDU/CSU (56 %). In allen anderen Parteianhängerschaften überwiegt deutlich die Unzufriedenheit, besonders ausgeprägt bei AfD- (96 %) und Linke-Wählern (94 %).
Nach dem CDU-Parteitag, auf dem Friedrich Merz erneut mit großer Mehrheit zum Vorsitzenden gewählt wurde, glauben nur 25 Prozent der Bundesbürger, dass die CDU mit ihm wieder bessere Umfragewerte und Wahlergebnisse erzielen kann. Eine klare Mehrheit von 67 Prozent ist hingegen der Ansicht, dass der CDU dies mit Merz nicht gelingen wird. Selbst unter den aktuellen CDU-Anhängern zweifeln 34 Prozent an einer Trendwende, unter früheren CDU-Wählern, die sich inzwischen abgewandt haben, sind es sogar 75 Prozent.
Wirtschaftserwartungen bleiben negativ
Auch die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung bleiben eingetrübt: 21 Prozent der Bundesbürger rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland, 56 Prozent erwarten eine Verschlechterung. 22 Prozent gehen von unveränderten wirtschaftlichen Verhältnissen aus.
Die Daten zu den Parteipräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland im Zeitraum vom 17. bis 23. Februar 2026 erhoben. Datenbasis: 2.504 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.
Die Daten zur politischen Kompetenz, zur Zufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz sowie zu den Wirtschaftserwartungen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland im Zeitraum vom 17. bis 23. Februar 2026 erhoben. Datenbasis: 1.001 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.





