
Nürnberg, 2. März 2026 (JPD) Die Zahl der Arbeitsmarktzulassungen für ausländische Staatsangehörige ist 2025 auf rund 521.000 gestiegen. Das entspricht einem Plus von 17 Prozent gegenüber 2024 mit 446.000 Zustimmungen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Seit 2021 nahm die Zahl der erteilten Zulassungen um 140 Prozent zu.
Fachkräfteeinwanderung prägt Arbeitsmarktzulassungen
Mehr als drei Viertel der Zustimmungen entfielen 2025 auf Erwerbsmigration im Rahmen der Fachkräfteeinwanderung. Knapp 24 Prozent betrafen Personen mit Fluchtkontext, insbesondere Asylbewerber oder Geduldete. Rund 134.000 Anträge lehnte die Bundesagentur ab, unter anderem wegen nicht erfüllter gesetzlicher Arbeitsbedingungen oder ausgeschöpfter Kontingente bei der Westbalkanregelung.
Die meisten Zulassungen wurden für Pflegeberufe mit 78.000 Fällen erteilt, gefolgt von Tätigkeiten in der Logistik mit gut 70.000 sowie Berufen in Gastronomie und Service mit zusammen über 80.000 Zustimmungen. Nach dem Aufenthaltsrecht erteilen die Ausländerbehörden die Arbeitserlaubnis, regelmäßig auf Grundlage einer Arbeitsmarktzulassung der Bundesagentur. Diese wird nur erteilt, wenn die Arbeitsbedingungen nicht ungünstiger sind als bei vergleichbaren inländischen Beschäftigten.




