
Wiesbaden, 8. Mai 2026 (JPD) Die reale Produktion im Produzierenden Gewerbe in Deutschland ist im März 2026 gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 0,7 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage vorläufiger Daten mitteilte, lag die Produktion damit auch im Dreimonatsvergleich von Januar bis März um 1,2 Prozent unter dem Niveau der vorangegangenen drei Monate. Gegenüber März 2025 verringerte sich die kalenderbereinigte Produktion um 2,8 Prozent.
Belastet wurde die Entwicklung insbesondere durch Rückgänge in der Energieerzeugung, deren Produktion um 4,0 Prozent sank, sowie im Maschinenbau mit einem Minus von 2,7 Prozent. Positive Impulse kamen dagegen aus dem Baugewerbe und der Automobilindustrie, deren Produktion jeweils um 1,9 Prozent zunahm. Für Februar 2026 revidierte Destatis den Produktionsrückgang gegenüber Januar auf minus 0,5 Prozent nach zuvor gemeldeten minus 0,3 Prozent.
Industrieproduktion ohne Energie und Baugewerbe rückläufig
Die Industrieproduktion ohne Energie und Baugewerbe verringerte sich im März gegenüber Februar saison- und kalenderbereinigt um 0,9 Prozent. Dabei sank die Herstellung von Investitionsgütern um 1,6 Prozent und die Produktion von Konsumgütern um 1,9 Prozent. Die Produktion von Vorleistungsgütern stieg hingegen um 0,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Industrieproduktion kalenderbereinigt um 4,1 Prozent niedriger.
In den energieintensiven Industriezweigen erhöhte sich die Produktion im März gegenüber Februar um 1,2 Prozent. Im Dreimonatsvergleich lag sie um 2,1 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor. Gegenüber März 2025 ging die Produktion in diesen Branchen kalenderbereinigt um 1,2 Prozent zurück.




