Erfurt, 8. April 2026 (JPD) Die SFS Personalservice GmbH wird ihren Geschäftsbetrieb in den kommenden Wochen geordnet einstellen. Die Entscheidung traf Insolvenzverwalter Christoph Rothämel nach erfolgloser Investorensuche. Ein Fortführungskonzept konnte trotz intensiver Verhandlungen mit potenziellen Übernehmern nicht realisiert werden, da das Unternehmen weiterhin Verluste schrieb. Die laufenden Aufträge werden soweit möglich bis Ende April weitergeführt, um Kunden einen reibungslosen Übergang zu neuen Dienstleistern zu ermöglichen.
Fortführung ausgeschlossen – Insolvenz zwingt zur Abwicklung
Die zuletzt knapp 20 Mitarbeitenden wurden bereits über die Situation informiert und erhielten zum Ende März Kündigungen. Grund für die Insolvenz war ein kurzfristiger Auftragsverlust im Wach- und Sicherheitsbereich bei einem Hauptkunden, der eine Liquiditätslücke verursachte. Neuaufträge und Restrukturierungsmaßnahmen konnten diese nicht ausgleichen. Eine eigenständige Fortführung ohne Investor sei nicht möglich gewesen, erläuterte Rothämel, der zugleich die Rechte der Gläubiger sichern will.
Die SFS Personalservice GmbH mit Sitz in Erfurt existiert seit 2005 und bietet gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung sowie Sicherheitsdienstleistungen an. Bundesweit werden Kunden sowohl mit qualifiziertem Fachpersonal als auch mit ungelernter Arbeitskraft versorgt. Das Unternehmen war in Kooperation mit Partnern auch im Bereich Notruf- und Alarmverfolgung tätig.






