Menrad-Insolvenz: Ehemalige Mitarbeiter erhalten eine Million aus Sozialplan

Schwäbisch Gmünd, 26. März 2026 (JPD) Im Insolvenzverfahren der Ferdinand Menrad GmbH + Co. KG hat Insolvenzverwalter Florian Zistler von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH das maximal mögliche Sozialplanvolumen an die mehr als 100 ehemaligen Mitarbeiter ausgezahlt. Die Summe von rund 1 Mio. Euro entspricht dem 2,5-fachen der monatlichen Lohn- und Gehaltssumme und wurde vom Amtsgericht Aalen genehmigt. Damit wurde der gesetzliche Höchstbetrag gemäß § 123 InsO vollständig ausgeschöpft.

Der Sozialplan darf in einem Insolvenzverfahren nicht mehr als ein Drittel der Insolvenzmasse betragen. Zistler erklärte, die Auszahlung sei dank guter Verwertungserlöse möglich gewesen. Da kein Investor den gesamten Betrieb übernehmen wollte, wurden die Markenrechte und internationalen Beteiligungen der Menrad-Gruppe veräußert.

Der Brillenhersteller Menrad mit Sitz in Schwäbisch Gmünd hatte im März 2025 Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Aalen eröffnete das Verfahren Ende Mai 2025 und bestellte Florian Zistler zum Insolvenzverwalter. Unterstützt wird er dabei von den Wirtschaftsjuristen Dennis Stroh (LL.M.) und Nico Kwiatkowski (LL.B.) vom PLUTA-Team.

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