Dagmar Rudolph übernimmt Präsidentschaft am Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder)

Frankfurt (Oder), 2. März 2026 (JPD) Dagmar Rudolph hat am 1. März 2026 offiziell die Amtsgeschäfte als Präsidentin des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder) übernommen. Zuvor war sie seit September 2023 als Vizepräsidentin tätig und bringt umfassende Führungserfahrung im Gericht mit. Sie folgt auf Wilfried Kirkes, der seit Mai 2020 die Präsidentschaft innehatte und nun in den Ruhestand trat. Kirkes habe während seiner Amtszeit wesentliche Impulse für die organisatorische und fachliche Entwicklung des Gerichts gesetzt.

Die Ernennungsurkunden wurden Rudolph und Kirkes am 10. Februar 2026 von Dr. Benjamin Grimm, Minister der Justiz und für Digitalisierung des Landes Brandenburg, überreicht. Grimm würdigte das langjährige Engagement des scheidenden Präsidenten und betonte sein Vertrauen in die künftige Leitung durch Rudolph.

Dagmar Rudolph absolvierte beide juristischen Staatsprüfungen in Berlin und begann ihren richterlichen Probedienst am 1. März 1999. Sie wurde am 9. Oktober 2001 beim Verwaltungsgericht Potsdam in das Richterverhältnis auf Lebenszeit berufen. Zwischen 2003 und 2005 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverwaltungsgericht. 2009 erfolgte die Ernennung zur Richterin am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Seit Oktober 2018 war sie Präsidialrichterin, zudem war sie 2021/2022 im Rahmen eines Trainee-Programms im Brandenburger Justizministerium tätig.

Aufgaben der Präsidentin

Als Präsidentin leitet Rudolph das Verwaltungsgericht, trägt die organisatorische Verantwortung und vertritt das Gericht nach außen. Zugleich führt sie eine Kammer des Gerichts und ist weiterhin in der Rechtsprechung tätig.

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