
Berlin, 18. Februar 2026 (JPD) – Die Zahl der von der Bundespolizei registrierten Straftaten in Bahnhöfen und Zügen ist im Jahr 2025 in mehreren Deliktsbereichen gestiegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (BT-Drs. 21/4141) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (BT-Drs. 21/3935) hervor. Grundlage sind vorläufige Zahlen der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei.
Demnach wurden im Jahr 2025 insgesamt 27.818 Gewaltdelikte im Zusammenhang mit Bahnhöfen und Zügen erfasst. Im Vorjahr lag die Zahl bei 27.150 Fällen. Die Zahl der registrierten Sexualdelikte sank leicht von 2.261 im Jahr 2024 auf 2.209 im Jahr 2025. Deutlich zugenommen haben hingegen Waffendelikte, die von 1.234 auf 1.578 Fälle anstiegen. Die Eigentumsdelikte gingen im selben Zeitraum von 58.525 auf 52.849 zurück.
Tatverdächtige nach Staatsangehörigkeit erfasst
Bei den Gewaltdelikten wurden im Jahr 2025 insgesamt 11.274 deutsche und 9.091 nicht-deutsche Tatverdächtige registriert. In 197 Fällen war die Staatsangehörigkeit ungeklärt, bei 6.424 Tatverdächtigen unbekannt.
Im Bereich der Sexualdelikte erfasste die Bundespolizei 576 deutsche und 704 nicht-deutsche Tatverdächtige. Bei 17 Tatverdächtigen war die Staatsangehörigkeit ungeklärt, bei 808 unbekannt.
Für Waffendelikte weist die Statistik 937 deutsche und 550 nicht-deutsche Tatverdächtige aus. In zehn Fällen blieb die Staatsangehörigkeit ungeklärt, in 58 Fällen war sie unbekannt.
Bei den Eigentumsdelikten wurden 10.816 deutsche und 14.800 nicht-deutsche Tatverdächtige erfasst. Hinzu kommen 190 Tatverdächtige mit ungeklärter sowie 29.344 mit unbekannter Staatsangehörigkeit.
Die Bundesregierung weist darauf hin, dass es sich um vorläufige Zahlen der Polizeilichen Eingangsstatistik handelt. Diese bildet die bei der Bundespolizei eingegangenen Strafanzeigen und erfassten Sachverhalte ab.





