Valentinstag: Preise für Pralinen und Blumen steigen stark

Wiesbaden, 10. Februar 2026 (JPD) – Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland mussten 2025 für klassische Valentinstagsgeschenke deutlich mehr bezahlen als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) verteuerten sich Pralinen um 17,8 Prozent, Schnittblumen um 5,3 Prozent. Auch Restaurantbesuche und Ausgaben für Speisen und Getränke stiegen um 3,6 Prozent, während die Gesamtteuerung der Verbraucherpreise im gleichen Zeitraum bei 2,2 Prozent lag.

Preise für Valentinstagsgeschenke steigen überdurchschnittlich

Der mittelfristige Vergleich zeigt, dass die Kosten für typische Geschenke zum Valentinstag seit 2020 überdurchschnittlich gestiegen sind. Pralinen verteuerten sich in den vergangenen fünf Jahren um 41,7 Prozent, Schnittblumen um 38,2 Prozent. Für gastronomische Angebote wie Restaurant- oder Cafébesuche zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher 31,8 Prozent mehr. Die Gesamtinflation lag im selben Zeitraum bei 21,9 Prozent.

Destatis betont, dass insbesondere Produkte, die traditionell als Geschenke zum Valentinstag gelten, überproportional von Preissteigerungen betroffen waren. Dies spiegelt sich sowohl kurzfristig im Jahresvergleich als auch mittelfristig über mehrere Jahre hinweg wider.

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