Springer GmbH prüft Sanierungsoptionen unter Insolvenzverwaltung

Stuhr, 4. März 2026 (JPD) Das Amtsgericht Syke hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Springer GmbH angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Dr. Christian Kaufmann von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH. Das Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und ist auf Presswerk-Automation und Greifersysteme für den Karosseriebau spezialisiert.

Geschäftsbetrieb läuft während Insolvenz weiter

Trotz der Insolvenzanmeldung arbeitet die Springer GmbH unverändert weiter; alle Aufträge werden abgewickelt, und die Löhne der Beschäftigten sind über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. Dr. Kaufmann verschafft sich einen Überblick über die wirtschaftliche Lage und führt Gespräche mit Kunden, Lieferanten und Finanzierungspartnern. Gemeinsam mit der Geschäftsführung prüft er Optionen für eine nachhaltige Fortführung und einen strukturierten Investorenprozess. Grund der Antragstellung sind Liquiditätsprobleme, die unter anderem durch das derzeit herausfordernde Branchenumfeld bedingt sind.

Die tschechische Tochtergesellschaft, in der rund 20 Mitarbeiter beschäftigt sind, ist von der Antragstellung nicht betroffen. Die Springer GmbH deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Automation ab, von Konzeption und Konstruktion bis hin zur Inbetriebnahme kompletter Systeme, und bietet spezialisierte Komponenten für Pressstraßen sowie messtechnische Dienstleistungen an.

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