
Berlin, 24. März 2026 (JPD) Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,8 Prozent gestiegen. Die Erzeugung lag bei rund 2,8 Millionen Tonnen und setzte damit den bereits im Vormonat erkennbaren Aufwärtstrend fort. Nach vorläufigen Angaben zeigt sich jedoch eine uneinheitliche Entwicklung innerhalb der Produktionsverfahren.
Während die Herstellung über die Hochofen-Konverter-Route um 7,3 Prozent zunahm, stagnierte die Elektrostahlproduktion. Letztere gilt als vergleichsweise CO₂-arme Herstellungsform und blieb im Berichtsmonat ohne Zuwachs. Damit verschiebt sich die Produktionsdynamik derzeit zugunsten der konventionellen Verfahren.
Unterschiedliche Entwicklung der Stahlproduktion nach Herstellungsroute
Im bisherigen Jahresverlauf ergibt sich ein Anstieg der Rohstahlproduktion von rund zehn Prozent. Gleichwohl bleibt das Produktionsniveau im längerfristigen Vergleich unterdurchschnittlich. Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass sich die Erholung der Stahlproduktion fortsetzt, jedoch strukturelle Unterschiede zwischen den Herstellungsrouten bestehen bleiben.





