Hochschulausgaben steigen 2024 auf 79,2 Milliarden Euro

Wiesbaden, 26. März 2026 (JPD) Die Hochschulen in Deutschland haben im Jahr 2024 insgesamt 79,2 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung ausgegeben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht dies einem Anstieg von rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den größten Anteil machten mit 44,6 Milliarden Euro die Personalausgaben aus, die um 6 Prozent zunahmen und etwa 56 Prozent der Gesamtausgaben ausmachten. Auch der laufende Sachaufwand stieg um 6 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro, während die Investitionen lediglich um 0,7 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro wuchsen.

Medizinische Einrichtungen prägen Hochschulausgaben und Einnahmen

Überdurchschnittlich entwickelten sich die Ausgaben der medizinischen Einrichtungen der Universitäten, die um 7 Prozent auf 39,2 Milliarden Euro zunahmen. Universitäten ohne medizinische Bereiche verzeichneten ein Plus von 4 Prozent auf 28,5 Milliarden Euro, während die Ausgaben der Fachhochschulen um 2,8 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro stiegen. Die Gesamteinnahmen der Hochschulen beliefen sich 2024 auf 43,5 Milliarden Euro und erhöhten sich ebenfalls um 5 Prozent, womit die Eigenfinanzierungsquote stabil bei 55 Prozent blieb.

Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen stiegen um 6 Prozent auf 29,4 Milliarden Euro und wurden überwiegend von medizinischen Einrichtungen getragen. Drittmittel wuchsen dagegen unterdurchschnittlich um 0,5 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Wichtigste Drittmittelgeber blieben der Bund mit 3,4 Milliarden Euro, die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit 3,2 Milliarden Euro sowie die gewerbliche Wirtschaft mit 1,7 Milliarden Euro.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner