
Wiesbaden, 13. März 2026 (JPD) Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel sind im Februar 2026 im Jahresvergleich moderat gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen sie um 1,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bereits im Januar und Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate jeweils ebenfalls bei plus 1,2 Prozent gelegen. Gegenüber Januar 2026 erhöhten sich die Großhandelspreise um 0,6 Prozent.
Ausschlaggebend für den Anstieg im Jahresvergleich waren vor allem höhere Preise im Handel mit Nicht-Eisen-Erzen, Nicht-Eisen-Metallen und entsprechenden Halbzeugen. Diese lagen im Februar durchschnittlich 44,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats und stiegen auch gegenüber Januar 2026 um 5,2 Prozent.
Nahrungsmittel im Großhandel teurer, Agrarrohstoffe günstiger
Auch im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken sowie Tabakwaren wurden höhere Preise registriert. Insgesamt lagen sie 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Besonders deutlich verteuerten sich Zucker, Süßwaren und Backwaren mit einem Plus von 9,1 Prozent. Auch Fleisch und Fleischwaren kosteten im Jahresvergleich 3,7 Prozent mehr.
Rückgänge gab es dagegen im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln, deren Preise 7,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen. Ebenfalls günstiger waren Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette mit einem Minus von 6,6 Prozent.
Mineralölerzeugnisse verbilligten sich im Jahresvergleich um 3,9 Prozent. Gegenüber dem Vormonat Januar 2026 zogen die Preise in diesem Segment jedoch wieder an und lagen um 2,6 Prozent höher.




