Erzeugerpreise für Dienstleistungen steigen 2025 um 2,2 Prozent

Wiesbaden, 20. März 2026 (JPD) Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland sind im Jahresdurchschnitt 2025 um 2,2 Prozent gegenüber 2024 gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der Anstieg im vierten Quartal 2025 bei 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Gegenüber dem dritten Quartal 2025 erhöhten sich die Preise um 0,3 Prozent.

Unterschiedliche Preisentwicklung in den Dienstleistungssektoren

Im Bereich Verkehr und Lagerei fiel der Preisanstieg mit 1,5 Prozent moderat aus und blieb deutlich unter dem Vorjahresniveau. Während Kurier-, Express- und Straßengüterverkehr spürbare Zuwächse verzeichneten, gingen die Preise in der See- und Küstenschifffahrt deutlich zurück. Ursächlich hierfür waren insbesondere eine schwache Nachfrage sowie Überkapazitäten, die auch zu sinkenden Preisen bei Speditionsleistungen führten.

Im Wirtschaftsabschnitt Information und Kommunikation stiegen die Preise um 1,6 Prozent, vor allem bei Software, IT-Beratung und Support. Auch im Grundstücks- und Wohnungswesen legten die Preise um 2,2 Prozent zu, getragen unter anderem von höheren Entgelten für Vermittlung und Verwaltung von Immobilien.

Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen verteuerten sich um 2,5 Prozent, insbesondere infolge gestiegener Gebühren im Rechts- und Rechnungswesen. Den stärksten Anstieg verzeichneten Verwaltungs- und Unterstützungsleistungen mit 3,3 Prozent, wobei vor allem Reinigungsdienste und Arbeitnehmerüberlassung teurer wurden. Gründe hierfür waren unter anderem höhere Löhne und gestiegene Betriebskosten.

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