Eigenverwaltung der Töpfer GmbH: Gläubiger erhalten Insolvenzquote von rund 60 Prozent

Dietmannsried, 24. März 2026 (JPD) Im Eigenverwaltungsverfahren der Töpfer GmbH haben die Gläubiger nach Abschluss der finalen Ausschüttung eine Gesamtquote von rund 60 Prozent erhalten. Damit liegt die Quote deutlich über dem in Insolvenzverfahren üblichen Niveau. Die zweite und abschließende Zahlung erfolgte knapp zwei Jahre nach Einleitung des Verfahrens.

Das Unternehmen hatte im April 2024 ein Verfahren in Eigenverwaltung zur Neuaufstellung beantragt. Unterstützt wurde die Sanierung durch ein Team der PLUTA Rechtsanwalts GmbH, während ein Sachwalter das Verfahren im Interesse der Gläubiger begleitete. Das Insolvenzverfahren wurde am 7. Mai 2025 aufgehoben, nachdem ein Insolvenzplan bestätigt worden war.

Insolvenzplan erhöht Gläubigerquote durch Besserungsschein

Bereits im Sommer 2025 erhielten die Gläubiger eine erste Zahlung in Höhe von 43 Prozent. Grundlage hierfür war die im Insolvenzplan garantierte Mindestquote. Eine zusätzliche Ausschüttung erfolgte nun über einen sogenannten Besserungsschein, der die Gesamtquote auf rund 60 Prozent anhob.

Die Verfahrensbeteiligten führen das Ergebnis auf die fortgeführte Geschäftstätigkeit und eine Investorenlösung zurück. Insolvenzquoten bewegen sich üblicherweise im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

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