Wiesbaden, 9. Januar 2026 (JPD) – Der Umsatz im deutschen Dienstleistungssektor hat im Oktober 2025 leicht nachgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, sank der kalender- und saisonbereinigte Umsatz gegenüber dem Vormonat real um 0,4 Prozent und nominal um 0,1 Prozent. Im Vergleich zum Oktober 2024 ergab sich hingegen ein moderater Zuwachs von real 0,3 Prozent und nominal 2,3 Prozent.

Der Dienstleistungssektor ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen zeigte damit im Monatsvergleich eine rückläufige Entwicklung. Preisbereinigt blieb der Umsatz unter dem Niveau des Septembers, während der nominale Rückgang geringer ausfiel. Im Jahresvergleich wirkten sich vor allem Preissteigerungen aus, die den nominalen Umsatzanstieg erklärten.

Rückgänge bei Information, Verkehr und Lagerei

Den stärksten realen Umsatzrückgang gegenüber dem Vormonat verzeichnete im Oktober 2025 der Bereich Information und Kommunikation. Hier lag das Minus bei 2,3 Prozent. Ebenfalls rückläufig entwickelte sich der Bereich Verkehr und Lagerei mit einem Rückgang von 1,3 Prozent, während im Grundstücks- und Wohnungswesen ein leichter Umsatzrückgang von 0,4 Prozent festgestellt wurde.

Zuwächse gab es hingegen in anderen Teilen des Dienstleistungssektors. In den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen stiegen die Umsätze im Monatsvergleich real um 0,3 Prozent. Deutlichere Zuwächse meldete Destatis für die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, zu denen unter anderem die Vermietung beweglicher Sachen und die Vermittlung von Arbeitskräften zählen, mit einem Plus von 1,9 Prozent.

Insgesamt zeigt die Umsatzentwicklung im Dienstleistungsbereich ein uneinheitliches Bild. Während einzelne Branchen Rückgänge verzeichneten, konnten andere ihre Umsätze steigern und so den Rückgang auf gesamtwirtschaftlicher Ebene begrenzen.

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