Deutsche Exporte steigen im Februar 2026 deutlich an

Wiesbaden, 9. April 2026 (JPD) Die deutschen Exporte und Importe sind im Februar 2026 deutlich gestiegen. Nach vorläufigen Angaben des Statistisches Bundesamt erhöhten sich die kalender- und saisonbereinigten Ausfuhren gegenüber dem Vormonat um 3,6 Prozent auf 135,2 Milliarden Euro, während die Einfuhren um 4,7 Prozent auf 115,4 Milliarden Euro zulegten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Exporte um 2,9 Prozent und die Importe um 1,5 Prozent. Der Außenhandelsüberschuss lag bei 19,8 Milliarden Euro und damit unter dem Januarwert.

Besonders dynamisch entwickelte sich der Handel mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die Exporte in die EU stiegen um 5,8 Prozent, die Importe um 5,1 Prozent. Sowohl im Euroraum als auch in den übrigen EU-Staaten legten Ausfuhren und Einfuhren spürbar zu. Der Handel mit Drittstaaten wuchs dagegen moderater, wobei die Importe stärker zunahmen als die Exporte.

Uneinheitliche Entwicklung im Außenhandel mit wichtigen Partnern

Die Vereinigten Staaten blieben wichtigster Abnehmer deutscher Exporte, verzeichneten jedoch im Monats- und Jahresvergleich deutliche Rückgänge. Dagegen nahmen die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich zu, während die Exporte nach China zurückgingen. Auf der Importseite blieb China wichtigster Handelspartner, mit steigenden Einfuhren im Monatsvergleich.

Auch die Importe aus den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich legten zu. Der Handel mit Russland entwickelte sich gegenläufig: Während die Exporte dorthin stiegen, gingen die Importe sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich deutlich zurück. Insgesamt zeigt der Außenhandel damit ein wachsendes Volumen bei zugleich heterogener Entwicklung in den einzelnen Absatz- und Beschaffungsmärkten.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner