Frankfurt, 19. Februar 2026 – White & Case LLP hat Bank of America als alleinige finanzierende Bank bei der Brückenfinanzierung für Hapag-Lloyd im Zusammenhang mit der Übernahme der ZIM Integrated Shipping Services Ltd. (ZIM) beraten.
Hapag-Lloyd hat sich verpflichtet, 100 Prozent der Anteile an ZIM zu einem Preis von 35 US-Dollar pro Aktie zu erwerben, wobei sich das gesamte Transaktionsvolumen auf mehr als 4 Milliarden US-Dollar beläuft. Das kombinierte Unternehmen wird über eine Kapazität von mehr als drei Millionen TEU (Twenty-Foot Equivalent Unit) mit über 400 Schiffen verfügen und jährlich mehr als 18 Millionen TEU transportieren.
Die Special State Share (Golden Share) an ZIM, die derzeit vom Staat Israel gehalten wird, wird auf eine neue, von FIMI Opportunity Funds (FIMI), dem größten und führenden Private-Equity-Fonds Israels, gehaltene israelische Containerreederei übertragen. FIMI übernimmt damit einen ausgegliederten Container-Linienbetrieb, der einige der wichtigsten strategischen Handelsrouten bedient und nahtlos in das globale Netzwerk von Hapag-Lloyd eingebunden ist.
Der Vollzug der geplanten Transaktionen steht unter anderem unter dem Vorbehalt der Zustimmung der ZIM-Aktionäre sowie der relevanten regulatorischen Behörden.
Mit einer Flotte von 305 modernen Containerschiffen und einer gesamten Transportkapazität von 2,5 Millionen TEU zählt Hapag-Lloyd zu den weltweit führenden Linienreedereien. ZIM wurde 1945 in Israel gegründet und ist eine weltweit führende Containerlinienreederei mit etablierten Aktivitäten in mehr als 90 Ländern und rund 33.000 Kunden in über 300 Häfen weltweit.
Das White & Case Team, das bei der Transaktion beriet, bestand aus den Partnern Gernot Wagner, Rebecca Emory (beide Capital Markets), Dr. Stefan Bressler (M&A), Vanessa Schürmann und Andreas Lischka (beide Debt Finance), den Counsel Alexander Born (Tax) und Dr. Joachim Schmidt (Debt Finance), Associate Enno Miedtank (M&A/Corporate) und Senior Transaction Lawyer Dr. Alexander Hansen Diaz (Debt Finance)






