Osborne Clarke berät terralayr bei EUR 60 Millionen Portfoliofinanzierung für Batteriespeicher in Deutschland

Köln, 27. Januar 2026 (PM) Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat terralayr, einen Anbieter für Energie‑Flexibilität mit Fokus auf Batteriespeicher in Deutschland, bei einer Portfoliofinanzierung über insgesamt EUR 60 Millionen rechtlich beraten. Die Finanzierung dient der Umsetzung eines Portfolios von neun Front‑of‑the‑Meter‑Batteriespeicherprojekten mit insgesamt 112 MW / 238 MWh in der TenneT‑Regelzone und umfasst zusätzlich eine Akkordeon‑Fazilität über EUR 100 Millionen zur Finanzierung weiterer Projekte aus der Pipeline von terralayr. An der Transaktion waren ABN AMRO und Commerzbank als Mandated Lead Arrangers und Original Lenders beteiligt; sie stellt die bislang größte Fremdkapitalfinanzierung von terralayr dar.

Im Zentrum der Transaktion steht eine strukturierte Kombination aus einem siebenjährigen Tolling‑Vertrag mit Vattenfall über 55 MW sowie der Vermarktung der übrigen 57 MW über die proprietäre LAYR‑Plattform von terralayr. Das „flexibility‑as‑a‑service“-Angebot LAYR virtualisiert Batteriespeicher, ermöglicht die Teilnahme an Regelenergiemärkten, Großhandelsstrommärkten und Virtual Battery Auctions (VBAs) und unterstützt ein Multi‑Optimizer‑Modell. Bau und Betrieb der Projekte werden durch schlüsselfertige EPC‑Verträge und langfristige O&M‑Vereinbarungen mit mehreren etablierten EPC‑Anbietern abgesichert.

Osborne Clarke berät terralayr laufend und war auch maßgeblich an der Erstellung der Projekt- und Tolling-Verträge für das finanzierte Portfolio beteiligt. Bei der Transaktion war Osborne Clarke als Borrower Legal Due Diligence Provider tätig und die Einwertung zur Bankability war Grundlage für die Finanzierungsdokumentation der beteiligten Banken.

„Diese erfolgreiche Finanzierung ist ein wichtiger Meilenstein für terralayr, die zeigt, dass diversifizierte, portfoliogestützte Batteriespeicherprojekte mit einem ausgewogenen Ertragsprofil in Deutschland finanzierbar sind. Die enge, sehr pragmatische Zusammenarbeit mit Osborne Clarke – bei der Legal Due Diligence und der Strukturierung der Projekt‑ und Vermarktungsverträge – war ein zentraler Faktor dafür, dieses komplexe Projekt in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich umzusetzen und den Banken die notwendige Sicherheit zu geben. Osborne Clarke versteht es, regulatorische, technische und finanzierungsseitige Anforderungen in Einklang und ein skalierbares Setup zu übersetzen“, so Philipp Man, Co‑Founder und CEO von terralayr.

„Die bislang einzigartige Portfolio-Finanzierung im deutschen Batteriemarkt zeigt, wie sich großskalige Batteriespeicherportfolios marktbasiert und ohne klassische Fördermechanismen erfolgreich strukturieren lassen“, ergänzt Dr. Daniel Breuer, Sektorleiter Energy & Energy Transition bei Osborne Clarke. „Besonders spannend an dieser Transaktion ist die Verknüpfung einer flexiblen Portfoliofinanzierung mit einem virtuellen Tolling‑Modell über den LAYR, das gesicherte Erträge und Zugang zu Markterlösen ideal kombiniert, ohne dabei an einzelne Assets gebunden zu sein. Damit werden Portfolioeffekte, Diversifizierung und plattformbasierte Vermarktung intelligent zusammengeführt – ein skalierbares Modell für weitere Batteriespeicherfinanzierungen im deutschen und europäischen Markt.“ 

Das Osborne Clarke Team, das terralayr unter der gemeinsamen Federführung von Dr. Daniel Breuer (Lead-Partner) , Dr. Marleen Rheker und Dr. David Langenbach (beide Co‑Leads, alle Energy) beraten hat, bestand aus Anna von Bremen und Rahel Brockmann (beide Route‑to‑Market/Tolling), Dr. Thies Goldner und Anne Müller (beide Corporate), Bineta Diambang und Friedrich Polzin (Real Estate), Dr. Karla Klasen, Veronika Thalhammer und Dr. Maria Batyreva (alle Energy/Project Agreements), Natalie Kopplow, Tim Schultze und Dr. Maximilian Orthmann (alle Permits), Olexiy Oleshchuk, Andreas Baumann und Arsen Dutka (alle Finance) sowie Konrad Teßmar (Legal Project Management).

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