19. März 2026 (PM) – Die globale Anwaltskanzlei Clifford Chance hat die Klesch Group, einen führenden unabhängigen Raffineriebetreiber, bei der Unterzeichnung einer verbindlichen Vereinbarung zum Erwerb des Raffineriegeschäfts von BP in Gelsenkirchen („GSK“) beraten. Die Anlage in Gelsenkirchen gehört zu einem der größten integrierten Raffinerie- und Petrochemiekomplexe Europas.
Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2026 erwartet, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen. Mit dem Erwerb erweitert Klesch seine Raffineriekapazitäten in Europa erheblich und unterstreicht sein langfristiges Engagement für die nachhaltige Sicherung kritischer Industrieinfrastruktur.
GSK ist der zweitgrößte Ethylenproduzent in Deutschland mit einer Rohölverarbeitungskapazität von etwa 12 Millionen Tonnen pro Jahr. Mit rund 2.300 Mitarbeitern stellt das Unternehmen Benzin, Diesel, Flugbenzin, Heizöl und mehr als 50 weitere Produkte her – hauptsächlich für die chemische Industrie.
Die 1990 gegründete Klesch Group ist ein führender unabhängiger Raffineriebetreiber mit rund 1.000 Mitarbeitern. Zum Portfolio des Unternehmens gehören die Raffinerie Heide in Deutschland und die Raffinerie Kalundborg in Dänemark. Klesch spielt eine strategisch bedeutende Rolle bei der Sicherung der Versorgung mit wichtigen Kraftstoffen und des Energiebedarfs für den Transport in Deutschland und Dänemark.
Das Clifford Chance-Team, das die Klesch Group bei dieser Transaktion beriet, stand unter Leitung von Partner Dr. Jörg Rhiel (Corporate/M&A, Frankfurt).




