Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe steigt im März um 5 Prozent

Wiesbaden, 7. Mai 2026 (JPD) Der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 5,0 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erhöhte sich der Auftragseingang auch ohne Großaufträge um 5,1 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Februar 2023. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der kalenderbereinigte Auftragseingang um 6,3 Prozent höher.

Nach Angaben von Destatis trugen nahezu alle Wirtschaftsbereiche zur positiven Entwicklung bei. Besonders deutlich stiegen die Neuaufträge in der Herstellung elektrischer Ausrüstungen mit plus 21,5 Prozent. Auch der Maschinenbau mit plus 6,9 Prozent sowie die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit plus 14,4 Prozent verzeichneten deutliche Zuwächse.

Auslandsaufträge sorgen für Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe

Die Auslandsaufträge stiegen im März um 5,6 Prozent. Dabei nahmen die Bestellungen aus der Eurozone um 10,1 Prozent zu, Aufträge aus Staaten außerhalb der Eurozone erhöhten sich um 2,7 Prozent. Die Inlandsaufträge lagen 4,0 Prozent über dem Niveau des Vormonats.

Bei den Gütergruppen verzeichneten Vorleistungsgüter mit plus 9,2 Prozent den stärksten Anstieg. Die Auftragseingänge für Konsumgüter erhöhten sich um 7,3 Prozent, bei Investitionsgütern betrug das Plus 2,1 Prozent.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im ersten Quartal 2026 insgesamt um 4,1 Prozent unter dem Niveau des Schlussquartals 2025. Ohne Großaufträge ergab sich dagegen ein Anstieg um 1,6 Prozent. Als Grund für den Rückgang nannte Destatis das hohe Volumen an Großaufträgen zum Jahresende 2025.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe erhöhte sich im März 2026 gegenüber Februar saison- und kalenderbereinigt um 0,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Umsatz jedoch um 2,0 Prozent niedriger.

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