Insolvenz von Allgäu Fresh Foods: Kupfer Holding übernimmt Mehrheit

Kempten, 20. Februar 2026 (JPD) – Das Amtsgericht Kempten hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung über das Vermögen der Allgäu Fresh Foods GmbH & Co. KG (AFF) mit Wirkung zum 28. Februar 2026 aufgehoben. Grundlage der Sanierung war ein Insolvenzplan, der von den Gläubigern einstimmig angenommen und gerichtlich bestätigt wurde. Mit Abschluss des Verfahrens endet eine Restrukturierungsphase, die im Frühjahr 2025 mit einem Schutzschirmverfahren begonnen hatte.

Zum 1. März 2026 halten Mitglieder der Familie Feneberg 49 Prozent und die Kupfer Holding SE 51 Prozent der Geschäftsanteile. Maximilian Kupfer übernimmt zu diesem Zeitpunkt die Funktion des alleinigen Geschäftsführers. Die neue Gesellschafterstruktur soll die Grundlage für die weitere Fortführung des Geschäftsbetriebs bilden.

Insolvenzplan einstimmig angenommen – Sanierung in Eigenverwaltung abgeschlossen

Die Sanierung erfolgte im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens in Eigenverwaltung. Nach Angaben der Verfahrensbeteiligten wurde das Unternehmen finanzwirtschaftlich neu aufgestellt und die Beteiligungsverhältnisse angepasst. Der operative Betrieb läuft weiterhin stabil.

Stephan Leibold, der seit Januar 2025 als Sanierungsgeschäftsführer gemeinsam mit dem Generalbevollmächtigten Jochen Sedlitz die Restrukturierung verantwortete, verwies auf die erfolgreiche Umsetzung des Sanierungskonzepts. Auch die beratende Kanzlei GRUB BRUGGER betonte die Bedeutung der einstimmigen Gläubigerzustimmung für die gerichtliche Bestätigung des Insolvenzplans.

Mit der Beteiligung der Kupfer Holding SE wird eine mehrheitliche industrielle Lösung umgesetzt. Die neue Eigentümerstruktur tritt zum 1. März 2026 in Kraft.

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