Insolvenz der Heilbronner Falken – PLUTA prüft Insolvenzplan zur Sicherung der Oberliga-Lizenz

Heilbronn, 18. Februar 2026 (JPD) – Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Heilbronner Falken GmbH & Co. KG arbeitet der vorläufige Insolvenzverwalter an einer Fortführungslösung für den Profi-Eishockeystandort Heilbronn. Wie die PLUTA Rechtsanwalts GmbH mitteilte, wurde in der ersten Phase nach dem Insolvenzantrag zunächst der laufende Spielbetrieb gesichert. Das letzte Saisonspiel ist für den 27. Februar 2026 angesetzt.

Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Peter Roeger laufen derzeit Gespräche über eine langfristige Perspektive für das Profi-Eishockey in Heilbronn. Dabei werde auch mit dem Heilbronner Eishockeyclub Eisbären e.V. (HEC) verhandelt. Die konkrete rechtliche Ausgestaltung einer Sanierung sei noch offen.

Insolvenzplan als Option zur Sicherung der Oberliga-Lizenz

Eine zentrale Rolle spielt nach Angaben von PLUTA die Frage der Oberliga-Lizenz. Diese ist an die jeweilige Gesellschaft gebunden, sodass eine Teilnahme am Spielbetrieb nur bei Erhalt des Rechtsträgers möglich ist. In Betracht komme daher insbesondere eine Sanierung über einen Insolvenzplan, bei dem die GmbH fortbesteht und der Geschäftsbetrieb fortgeführt werden kann.

Daneben bestehen weitere Lösungsansätze, da der Heilbronner Eishockeyclub Eisbären e.V. vor einem eigenen Aufstieg in die Oberliga steht. In den vergangenen Tagen seien Gespräche mit potenziellen Investoren sowie mit den Verantwortlichen des HEC geführt worden. Ziel sei es, eine tragfähige und langfristig gesicherte Finanzierung zu erreichen und zugleich die Interessen der Gläubiger im Insolvenzverfahren zu wahren.

Der vorläufige Insolvenzverwalter kündigte an, in den kommenden Wochen solle sich entscheiden, welche Sanierungsoption umgesetzt werden könne. Maßgeblich sei eine nachhaltige Struktur zur Sicherung des Profi-Eishockeys am Standort Heilbronn.

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