
Wiesbaden, 5. Februar 2026 (JPD) – Der Umsatz im deutschen Dienstleistungssektor hat im November 2025 nachgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erwirtschafteten die Unternehmen ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen kalender- und saisonbereinigt real 0,4 Prozent weniger Umsatz als im Oktober. Nominal, also nicht preisbereinigt, betrug das Minus 0,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte sich dagegen ein moderates Wachstum von real 0,6 Prozent und nominal 2,5 Prozent.
Damit setzte sich die verhaltene Entwicklung der Dienstleistungsbranche im Monatsvergleich fort. Während die Nachfrage gegenüber Oktober nachließ, blieb der Umsatz im Jahresvergleich stabil aufwärtsgerichtet. Die Differenz zwischen realen und nominalen Werten spiegelt weiterhin den Einfluss der Preisentwicklung auf die Erlöse der Unternehmen wider.
Rückgänge bei wirtschaftlichen Dienstleistungen und Immobilien
Den stärksten realen Umsatzrückgang im November verzeichneten die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, zu denen unter anderem die Vermietung beweglicher Sachen und die Vermittlung von Arbeitskräften zählen. Hier sank der Umsatz gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent. Auch das Grundstücks- und Wohnungswesen entwickelte sich rückläufig und meldete ein Minus von 1,3 Prozent.
In den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen ging der Umsatz real um 0,4 Prozent zurück. Im Bereich Verkehr und Lagerei fiel das Minus mit 0,1 Prozent geringer aus. Leicht positiv entwickelte sich dagegen der Bereich Information und Kommunikation, in dem die Umsätze im November um 0,1 Prozent gegenüber Oktober zulegten.
Insgesamt zeigt der Dienstleistungsumsatz in Deutschland damit ein gemischtes Bild. Während einzelne Bereiche stabil blieben oder leicht wuchsen, belasteten insbesondere wirtschaftsnahe Dienstleistungen und das Immobilienumfeld das Gesamtergebnis. Auf Jahressicht blieb der Sektor jedoch im Plus, auch wenn die Dynamik im Monatsvergleich nachließ.





