Frankfurt am Main, 15. Januar 2026 (JPD) – Die Luther Rechtsanwaltsgesellschaft hat ihr Team im Außenwirtschaftsrecht zum 15. Januar 2026 mit Dr. Alexander Ehrle verstärkt. Der 39-jährige Jurist wechselt von Baker McKenzie zu Luther und tritt dort als Partner ein. Er wird sowohl vom Frankfurter als auch vom Brüsseler Standort der Kanzlei aus tätig sein. Mit dem Zugang baut Luther ihre Beratung im Exportkontroll- und Sanktionsrecht sowie in der Investitionskontrolle weiter aus.
Fokus auf Exportkontrolle, Sanktionen und Investitionsprüfung
Ehrle berät Unternehmen weltweit zu Fragen der außenwirtschaftsrechtlichen Compliance, insbesondere im Zusammenhang mit dem europäischen Exportkontrollrecht und internationalen Sanktionsregimen. Nach Angaben der Kanzlei war er in zahlreiche Ermittlungs- und Gerichtsverfahren sowie interne Untersuchungen eingebunden, unter anderem im Kontext von Sanktionen gegen Russland und den Iran. Zudem vertritt er Mandanten in außenwirtschaftsrechtlichen Antrags- und Genehmigungsverfahren vor deutschen Behörden und der Europäischen Kommission.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt im Investitionsprüfungsrecht, insbesondere bei Verfahren nach den Regeln zur Foreign Direct Investment-Kontrolle und zur Foreign Subsidies Regulation. In diesem Bereich hat Ehrle nach Kanzleiangaben eine Vielzahl bedeutender Freigabeverfahren begleitet und koordiniert. Darüber hinaus berät er Unternehmen zu nachhaltigkeitsbezogener Lieferketten-Compliance und ESG-Regulierung.
Der Jurist ist in Deutschland und den Vereinigten Staaten als Rechtsanwalt zugelassen. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit engagiert er sich in Fachgremien und lehrt internationales Handels-, Außenwirtschafts- und Nachhaltigkeitsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine internationale Expertise im Bereich der Investitionskontrolle wurde unter anderem von Fachmedien gewürdigt.