Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag hat einen Bericht über „Mögliche gesundheitliche Auswirkungen verschiedener Frequenzbereiche elektromagnetischer Felder (HF-EMF)“ vorgelegt (Bundestagsdrucksache 20/5646).

Der forschungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Michael Kaufmann, teilt dazu mit:

„Während die Strahlenschutzkommission, das Bundesamt für Strahlenschutz und auch die WHO Entwarnung hinsichtlich möglicher gesundheitlicher Gefahren geben, die durch die hochfrequenten elektromagnetischen Felder des Mobilfunks entstehen könnten, wird diese scheinbare Sicherheit durch den jetzt vorliegenden umfangreichen Arbeitsbericht des Büros für Technikfolgen-Abschätzung massiv erschüttert.

Seine Kernaussage lässt sich mit dem Ausspruch des Sokrates ‚Ich weiß, dass ich nichts weiß‘ zusammenfassen. Es fehlen ausreichende Studien, besonders zur Langzeitwirkung. Bei zwei großangelegten Tierstudien, die Tumorbildungen bei den bestrahlten Ratten feststellten, bleibt unklar, inwieweit sich diese Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen.

Deshalb ist es dringend geboten, weitere Forschung in Auftrag zu geben. Auch sollten Möglichkeiten zur Verringerung der Strahlenbelastung ausgeschöpft, die vorgegebenen Grenzwerte überprüft und die Bevölkerung für die Problematik sensibilisiert werden. Sonst könnte das Vertrauen in das Gesundheitsmanagement des Staates, das schon durch Corona arg erschüttert wurde, weiteren Schaden nehmen.“

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