Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist kräftig gestiegen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Im Januar 2023 waren 2,6 Millionen Menschen arbeitslos – ein Plus von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Die Bundesagentur für Arbeit gibt unschöne Arbeitslosenzahlen bekannt und versucht, die Lage mit hilflosen Erklärungen zu verschleiern. Die starke Zunahme der Arbeitslosen kann nämlich nicht einfach mit der Begründung vom Tisch gewischt werden, im Winter gebe es aufgrund jahreszeitlicher Effekte üblicherweise einen Anstieg.

Es muss auch endlich Schluss sein mit dem Verbergen der wahren Arbeitslosigkeit in der Statistik. Rechnet man kurzfristig Erkrankte und die Teilnehmer der zahllosen Fördermaßnahmen mit ein, erhöht sich die wahre Arbeitslosenquote auf 7,5 Prozent. Und darin sind die Kurzarbeiter noch gar nicht enthalten, die trotz des allseits propagierten Fachkräftemangels zuletzt auf 208.000 Personen gestiegen sind.

Die AfD-Bundestagsfraktion fordert daher Ehrlichkeit beim Umgang mit Arbeitslosenzahlen. Es ist auch ein Skandal, dass weiterhin 2,6 Millionen Menschen arbeitslos sind bei 1,9 Millionen offenen Stellen. Hier muss die Bundesagentur für Arbeit endlich in die Gänge kommen und ihren Auftrag erfüllen: Vermittlung von Arbeitslosen auf offene Stellen statt Tricksen mit statistischen Daten.“

Quelle: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Pressemitteilung vom 1. Februar 2023

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