Übereinstimmenden Presseberichten zufolge bombardiert die Türkei Kurdengebiete in Nordsyrien – trotz der jüngsten Erdbeben mit tausenden Toten und Verletzten. Mehrere Grenzübergänge wurden durch das türkische Militär gesperrt. Dadurch wird die humanitäre Hilfe für die von der Naturkatastrophe hart getroffene Region zusätzlich erschwert.

Dazu teilt stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises für Menschenrechte der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, mit:

„Es ist skandalös, dass die Türkei, also ein Nato-Mitglied, eine humanitäre Katastrophe mutwillig verschlimmert. Dass von anderen Nato-Staaten dazu kein Wort der Kritik zu hören ist, ist eine Schande. Die Bundesregierung muss Regierungschef Erdogan und seinem Militär mit allen zur Verfügung stehenden politischen Mitteln umgehend Einhalt gebieten und dafür sorgen, dass die Angriffe sofort gestoppt werden und das Gebiet für humanitäre Hilfe zugänglich wird. Die vom Erdbeben stark getroffene Region in Nordsyrien ist ein Rückzugsgebiet für unzählige politisch und religiös verfolgte Menschen, darunter Kurden und Jesiden. Deutschland darf nicht zusehen, wie die Region erneut zum Schauplatz einer humanitären Tragödie wird.“

Quelle: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Pressemitteilung vom 7. Februar 2023

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