Das Fehlen von Kurzzeitpflegeplätzen führt im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung oftmals dazu, dass Patienten in Krankenhäusern über das für die Akutbehandlung notwendige Maß hinaus stationär verbleiben müssen. Die AfD-Bundestagsfraktion hat deshalb einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, der für die Krankenhäuser bundesweit die Möglichkeit schafft, Abteilungen für Kurzzeitpflegeplätze einzurichten.

Dazu teilt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagfraktion, Martin Sichert, mit:

„Die bisherige Umsetzung des seit 2021 bestehenden Anspruchs auf eine maximal 10-tägige sogenannte ‚Übergangspflege‘ ist vollkommen ungenügend. Das Einrichten von Kurzzeitpflegeplätzen auf Stationen der allgemeinen stationären Akutkrankenhausversorgung wurde den Ansprüchen an eine qualitativ hochwertige Versorgung in der Kurzzeitpflege nicht gerecht. Unser Antrag fördert die Qualität der Kurzzeitpflege und somit eine schnellere Genesung der Patienten. Zentraler Punkt ist die Einrichtung eigener, räumlich getrennter Abteilungen für die Kurzzeitpflege in Krankenhäusern. Diese bieten eine deutlich bessere räumliche Gestaltung, inklusive Bewegungsmöglichkeit im Freien, Aufenthaltsräume und einer Wohnumgebung für die Patienten. Diese Plätze sollten natürlich nicht nur ehemaligen Akutpatienten im betreffenden Krankenhaus zur Verfügung stehen, sondern allen, die einen Kurzzeitpflegplatz benötigen. Mit diesem erweiterten Kurzzeitpflegeangebot werden die Krankenhausstandorte zusätzlich gestärkt. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt in Zeiten von immer mehr Krankenhausschließungen gerade im ländlichen Raum.“

Quelle: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Pressemitteilung vom 8. Februar 2023

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